Erzähl doch mal...

14.10.14

Name: Lana Weise
Alter: 20
Im Verein seit: 2010 (davor SG im Jugendbereich)
Bisherige Vereine: Oelixdorfer Schützen
Position: Libero/ Sturm

1. In der Sommerpause hat sich bei euch einiges getan. Eine neue SG wurde gegründet und die Mannschaft wurde somit gerade personell neu aufgestellt. Wie lief eure Vorbereitung und konntet ihr euch schon zu einem Team entwickeln?

Meiner Meinung nach verlief die Vorbereitung mit den vielen neuen Gesichtern erstaunlich gut und wir haben schnell zu einem Team zusammen gefunden.

2. Eine für dich persönlich ebenso große Veränderung ist die Tatsache, dass dein Vater Kai nun der Coach ist. Wie beurteilst du diese Situation, zumal mit Daria ja nun ebenfalls deine Schwester in der Mannschaft spielt?

Mit Papa als Trainer und Daria als neuer Mitspielerin habe ich überhaupt kein Problem, da ich diese Erfahrungen ja bereits in der Jugend gemacht habe. Klar kommt es so schneller mal zu Unstimmigkeiten, aber was auf dem Platz passiert, bleibt auch auf dem Platz.

3. Während deiner Jugendzeit hast du in einem Team gespielt, welches im Kreis Steinburg immer mit an der Spitze stand. Vermisst du diese Zeit manchmal, da ihr euch in den letzten Jahren ja zumeist im Tabellenmittelfeld wiedergefunden habt?

Natürlich vermisst man diese Zeit, wer steht nicht gerne an der Spitze. Aber wer weiß: Vielleicht wird es ja in naher Zukunft mal wieder dazu kommen. Wir werden auf jeden Fall versuchen, das Beste rauszuholen.

4. Nachdem du den Sprung in die Damen gemacht hattest, hast du auch die ein oder andere Partie in der SH-Liga gespielt. Du bist noch relativ jung, würde es dich da nicht noch einmal reizen, in der Ersten bzw. Verbandsliga anzugreifen?

Bei mir steht hauptsächlich der Spaß am Fußball im Vordergrund und wenn die Erste Hilfe braucht, stehe ich immer bereit und helfe gerne aus. Komplett wieder in die erste Mannschaft einzusteigen, steht für mich momentan jedoch nicht zur Debatte, zumal ich noch ein zweites Hobby habe, welches ich aktiv betreibe. Aber vielleicht sieht es in einem halben Jahr schon wieder ganz anders aus, man weiß ja nie was kommt. Also würde ich es nicht komplett ausschließen.

5. In den vergangen Jahren hast du immer als Torjägerin geglänzt. In dieser Saison hast du aber auch schon das ein oder andere Mal als Libero gespielt. Auf welcher Position siehst du dich selber?

Ich sehe mich immer noch als Stürmerin, denn wer schießt nicht gerne Tore. Doch die Aufgabe als Libero ist für mich eine neue Herausforderung und man muss schließlich auch mal offen für Neues sein. Ich werde auch auf dieser Position weiterhin versuchen, mein Bestes zu geben und das Beste daraus zu machen.

6. Obwohl das Team am Anfang der Saison erst neu entstanden ist und ein neuer Trainer das Ruder übernommen hat, seid ihr recht ordentlich in die Spielzeit gestartet. Was ist dein Ziel zum Saisonende?

Mein Ziel ist auf jeden Fall nicht abzusteigen, aber davon gehe ich auch nicht aus, da wir uns in den letzten Spielen nicht schlecht geschlagen haben. Unter die ersten Fünf zu kommen wäre für mich eine ordentliche Leistung.

7. Was war dein schönstes Erlebnis beim SV Neuenbrook/Rethwisch?

Puh, ich kann nun gar nicht sagen dass ich ein schönstes sportliches Erlebnis hatte. Ich kann nur sagen, dass die Feiern vom SV N/R einfach immer wieder schöne Erlebnisse mit viel Spaß und guter Laune sind :)

 

 

(Datum des Interviews: 11. Oktober 2014)


Erzähl doch mal...

30.09.14

Name: Sven Gröll

Im Verein seit: 1988

Position: Stürmerlegende und Betreuer der Herrenmannschaft

Sportliches Vorbild: Pierre-Michel Lasogga

 

1. Moin Grölli, in den vergangenen Jahren gab es im Herrenbereich des Vereins viele Veränderungen. Als Betreuer hast du diese größtenteils hautnah miterlebt. Was war aus deiner Sicht die größte Veränderung?

Dass wir leider nur noch eine Herrenmannschaft stellen können und eine Spielgemeinschaft eingehen mussten, um den restlichen Spielern weiterhin eine sportliche Basis bieten zu können.

 

2. Mit Beginn der vergangenen Saison wurde eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Lägerdorf gegründet. Wie beurteilst du diesen Schritt?

Der Schritt war wichtig, weil wir sonst sicherlich auch noch die letzten Spieler verloren hätten. Aber die Lägerdorfer Jungs sind alle total in Ordnung und die Zusammenarbeit klappt hervorragend.

 

3. Nach diversen Turbulenzen in den vergangenen Jahren scheint nun wieder ein wenig Ruhe eingekehrt zu sein. Stimmst du dieser Aussage so zu?

Ja, vollkommen! Es wurde aber auch Zeit, dass vor allem wieder ein Umfeld geschaffen werden konnte, in dem Trainer und Spieler in Ruhe arbeiten und zu einer neuen Einheit zusammenwachsen können.

 

4. Was war deiner Meinung nach der Auslöser der entstandenen Unruhe innerhalb der Herrenabteilung? Die erste und zweite Mannschaft spielte immerhin über Jahre mehr oder weniger erfolgreich in der A- bzw. C-Klasse Steinburg und hatten selten mit großen Personalveränderungen zu kämpfen.

Leider haben sich im Sommer 2013 ein Großteil der Spieler aus unserer damaligen 1. Herrenmannschaft dazu entschieden, den Verein zu verlassen, was sicherlich auch in Zusammenhang mit dem Trainerwechsel im Winter 2012/13 stand. Hierbei wurde meiner Meinung nach in einigen Bereichen nicht absolut sportlich gehandelt und das ärgert mich heute noch.

 

5.  Als langjährig aktives Mitglied verfolgst du neben den Herrenspielen auch die Geschehnisse im Damen- und Jugendbereich genau. Was denkst du über die dortigen Entwicklungen?

Die beiden Damenmannschaften haben sich super gefangen und sind sehr gut aufgestellt. In beiden Mannschaften arbeiten tolle Trainer und es herrschte eine klasse Stimmung. Im Jugendbereich geht es im Mädchenbereich immer besser voran, im Jungenbereich haben wir leider nur noch eine eigenständige Mannschaft.

 

6. Was wünscht du dir sportlich gesehen für die Zukunft des Vereins? 

Ich wünsche mir, dass wir im Herrenbereich eines Tages in Zusammenarbeit mit dem TSV Lägerdorf der erfolgreichste Verein im Kreis Steinburg sind. Aber das werde ich aktiv als Betreuer wohl nicht mehr miterleben, da ich im Sommer nach 27 Jahren als Betreuer aufhören möchte.

 

7. Was war dein schönstes Erlebnis beim SV Neuenbrook/Rethwisch?

Das war der Aufstieg im Jahr 2000 in die damalige Bezirksliga mit einer supergeilen Treckerfahrt. Einmal noch Trecker fahren zum Abschluss im Sommer, wäre für mich wirklich großartig.

 

 

(Datum des Interviews: 26.09.2014)


Erzähl doch mal...

15.09.14

Name: Jennifer Voß

Alter: 29

Im Verein seit: 2003

Vorherige Vereine: Itzehoer SV

Position: Innenverteidigung

 

Hey Jenny, die vergangene Saison endete mit dem bitteren Abstieg in die Verbandsliga Süd. Zur neuen Saison gab es vor allem im personellen Bereich einige Änderungen. Wie verlief aus deiner Sicht die Vorbereitung und Aufnahme der zum Teil sehr jungen neuen Spielerinnen im Team?

 

Die Vorbereitung verlief durchaus positiv und die neuen Spielerinnen haben sich von Beginn an problemlos in die Mannschaft integriert. Die Stimmung im Team ist super wir motivieren uns gegenseitig und ziehen alle an einem Strang.

 

Die ersten beiden Spiele konntet  ihr siegreich gestalten und nun steht mit dem Gastspiel beim ATSV Stockelsdorf eine nächste unbekannte Aufgabe vor euch. Wie schätzt du die Situation ein, als jahrelanger SH-Ligist nun in nahezu jeder Partie auf einen unbekannten Gegner zu treffen?

 

Jede Woche auf unbekannte Gegner zu treffen ist natürlich völlig neu, aber ich denke es hat auch Vorteile, denn wir können viel freier aufspielen, wenn uns nicht alle Stärken und Schwächen des Gegners bekannt sind.

 

Als Absteiger ist man vom Papier her in jedem Spiel Favorit. Da sollte der Wiederaufstieg doch eigentlich eingeplant sein oder was ist dein persönliches Ziel für diese Saison?

 

Für mich persönlich ist es erst einmal das Wichtigste, dass wir uns durch die Erfolge, die wir momentan verbuchen können, das Selbstvertrauen und die Leichtigkeit im Spiel wieder holen. In der letzten Saison ist aufgrund des ständigen Drucks und der vielen Misserfolge der Spaß bei vielen verloren gegangen. Sollte der Wiederaufstieg gelingen wäre das natürlich genial, aber wir sollten uns nicht gleich wieder dem Druck aussetzen, dies erreichen zu müssen. Ich glaube an das Potential in der Mannschaft und weiß, dass wir das Niveau haben, SH-Liga zu spielen.

 

Du spielst nun schon seit mittlerweile 11 Jahren für unsere Damenmannschaft. Was hat sich im Laufe der Jahre innerhalb der Mannschaft aus deiner Sicht geändert ?

 

In den vielen Jahren, die ich jetzt schon in Neuenbrook spiele, hat es in der Mannschaft sehr viele Umbrüche gegeben. Neuzugänge sind im Laufe der Jahre zu Führungsspielerinnen geworden und mit der Umstellung von Libero auf Viererkette beispielsweise haben wir uns auch taktisch stets weiterentwickelt.

 

Persönlich haben dich teilweise schwerwiegende Verletzungen immer wieder zurückgeworfen und auch heute hast du von Zeit zu Zeit mit dem ein oder anderen Wehwehchen zu kämpfen. Was treibt dich an, dich immer wieder aufs Neue heran zu kämpfen und auch teilweise trotz Schmerzen alles für das Team zu geben?

 

Der Hauptgrund, weshalb ich mich trotz der Verletzungen immer wieder zurück kämpfe, ist ohne Frage die Mannschaft! Natürlich werden die Wehwehchen nicht weniger, aber solange es geht werde ich auch angeschlagen immer wieder die Zähne zusammenbeißen und alles für das Team geben.

 

Was war für dein schönstes Erlebnis während deiner Zeit beim SV Neuenbrook/Rethwisch?

Eines der schönsten Erlebnisse war ohne Frage das Landespokalfinale in Lübeck, auch wenn wir dieses am Ende leider knapp verloren haben.

 

 

 

 

(Datum des Interviews: 11. September 2014)


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